[ pdf ] Zum Westkaffee bei Margot Honecker: Letzte Begegnungen mit einer UnbeirrtenAutor Nils Ole Oermann – Autowiringdiagram.co

Als Margot Honecker Im Mai Starb, Hatte Sie Fast Ein Vierteljahrhundert Im Chilenischen Exil Verbracht Nils Ole Oermann Ist Vermutlich Der Letzte Besucher Aus Der Bundesrepublik, Den Sie Dort Kurz Vor Ihrem Tod Empfangen Hat Ber Drei Jahre Stand Oermann Mit Ihr, Die Sonst Jedes Interview Strikt Ablehnte, In Kontakt Und Traf Sie Mehrfach In Zum Westkaffee Bei Margot Honecker L Sst Der Autor Diese Begegnungen In Chile Revue Passieren Die Einstige Ministerin F R Volksbildung Der DDR Sprach Verbl Ffend Offen Ber Sozialismus Und Kapitalismus, Ber Die Bundesrepublik Und Die DDR, Ber Gregor Gysi, Wladimir Putin Und Wolf Biermann Zugleich Zeigte Die Bekennende Stalinistin Keinerlei Reue, Wenn Es Etwa Um Ihren Beitrag Zu Einem System Ging, Das Kritische Junge Menschen Kategorisch Von Ausbildung Und Karrierechancen Ausschloss Mehr Noch Im Denken Und F Hlen Von Margot Honecker War Bis Zu Ihrem Tod Die DDR Ein Intakter Staat Oermanns Buch L Sst Den Leser Unmittelbar Erfahren, Mit Welchen Hoffnungen Und Zielen Menschen Wie Margot Honecker Die DDR Aufbauten Und Warum Sich Durch Menschen Wie Sie Daraus Ein Totalit Res Regime Entwickelte, Das Sich Vierzig Jahre Halten Konnte


6 thoughts on “Zum Westkaffee bei Margot Honecker: Letzte Begegnungen mit einer Unbeirrten

  1. says:

    Der Historiker Oermann bietet eine interessante Reise in die Gedankenwelt der einst als lila Hexe bezeichneten First Lady und Volksbildungsministerin der DDR Der Autor hat Frau Honecker vier Mal getroffen Aufgrund seines Bildungsstatuses und seiner behutsamen klugen Herangehensweise konnte er ein Vertrauensverh ltnis zu ihr aufbauen, und so neue Einblicke in ihre Gef hlswelt offenbaren Wer auf Reue von ihr hofft, wird jedoch entt uscht Bis zum Schluss blieb sie ihren starrsinnigen Prinzipien treu Ich empfinde die Gedankeng nge solch eigensinniger Personen immer hochinteressant Herr Oermann pr sentiert dem Leser diese meiner Meinung nach sehr gekonnt und detailliert.


  2. says:

    Margot Honecker, 1927 in Halle an der Saale geboren, war ab 1963 Ministerin f r Volksbildung in der DDR und die dritte Ehefrau von Erich Honecker Nach dem Zusammenbruch der DDR im Jahre 1989 fl chtete sie mit ihrem Mann Erich zun chst nach Moskau 1992 gew hrte ihr dann die chilenische Regierung politisches Asyl Bis zu ihrem Tod, sie erlag im Mai 2016 einem Krebsleiden, lebte sie in einem Vorort von Santiago de Chile Dort besuchte sie mehrfach der in Harvard und Oxford ausgebildete Historiker, Jurist und Theologe Nils Ole Oermann Die letzte Tasse Westkaffee haben sie gemeinsam kurz vor dem Tod der lila Hexe , wie sie von ihren Landsleuten in der DDR hinter vorgehaltener Hand bezeichnet wurde, getrunken Der Autor l sst in dem Buch seine letzten Begegnungen mit Margot Honecker Revue passieren Er schildert die kruden Ansichten der einstigen Ministerin f r Volksbildung zu Kapitalismus und Sozialismus, DDR und BRD, ber Schul und Ausbildungswesen in Ost und West Die bekennende Stalinistin erz hlte Oermann auch ber Gysi, Putin und Biermann Die medienscheue Seniorin im Exil schw rmte, Bescheidenheit war ihre Sache nicht, ber den eigenen, selbstverst ndlich gewichtigen, Anteil am Aufbau der DDR Im Denken der starrk pfigen alten Dame war die DDR ja ohnehin bis zu ihrem Tod ein intakter Staat Oermann fragte da schon mal kritisch nach Wie verkam der Sozialismus zur Diktatur Wie wurde sie selbst das, was sie war Margot Honecker, treu ihrer Ideologie verhaftet, antwortete stets einsilbig, zumeist ausweichend Oder hat der Fragesteller die Antworten unvollst ndig notiert, im Nachgang f r sein Buchprojekt gar redigiert Leider l sst sich nicht feststellen, wie Oermann die Gespr che aufgezeichnet hat Das Buch ist dennoch ein wichtiges zeitgeschichtliches Dokument Aber die Ansichten von Margot Honecker, geb Feist, waren freilich schief, das schon.


  3. says:

    Habe das Buch mehr oder weniger in einem Rutsch gelesen, weil ich hoffte es kommt noch irgendeine Info die ich nicht kenne Umsonst, es kam nichts Wer irgendwelche neuen Erkenntnisse ber Margot Honecker erwartet wird entt uscht Bin diesbez glich nicht schlauer als vorher


  4. says:

    Immer wieder fragen sich viele, ob es selbst auf der F hrungsebene der DDR Menschen gab, die von der berlegenheit des Sozialismus berzeugt waren Zu deutlich war doch seine R ckst ndigkeit und sein wirtschaftliches Versagen Dieser Gedanke bewegte auch Nils Oermann, Theologe, Historiker und Autor des Buches Zum Westkaffee bei Margot Honecker Es ist schon erstaunlich, dass Frau Honecker ihm vier Gespr che gew hrte, das letzte vier Wochen vor ihrem Tod Nat rlich tastete der Autor sich sehr vorsichtig vor, vermied alles, was Frau Honecker h tte zum Abbruch der Gespr che veranlassen k nnen Frau Honeckes Gespr chsbereitschaft erstaunte selbst denr Autor Er berlegte, wieso Frau Honecker zum Gespr ch bereit war Vielleicht wollte sie ihr Leben rechtfertigen, vielleicht war es aber auch einfach nur Heimweh nach Deutschland, das sie zu diesem Kontakt ermunterte Der Autor schildert uns Frau Honecker als eine kultivierte alte Dame, die aber nach wie vor vom Sozialismus berzeugt war Sie sah im Handeln dieses gescheiterten System nicht den geringsten Fehler, selbst ihr eigenes Handeln war absolut richtig Gescheitert ist nach ihr die DDR nur, weil Menschen wie Gorbatschow den Sozialismus verraten haben Das Buch endet mit der Schilderung ihres Todes, der Beisetzung und den unw rdigen Reaktionen einiger westdeutscher Medien Jeder Mensch verdient auch bei seinem Tod ein bisschen Respekt Beleidigungen sollte man vermeiden, wenn man auch fassungslos dieser zutiefst uneinsichtigen Sozialisten begegnet Helmut Schmidt vertrat den richtigen Standpunkt Mitleid mit Menschen, die eine Diktatur inszeniert und aufrechterhalten haben, muss man nicht bertreiben Zu sehen, wie stark eine Ideologie den Menschen beeinflussen kann, dass er die Realit t berhauptnicht mehr wahrnimmt, das macht das Buch lesenswert.


  5. says:

    Auch wenn man Frau Honecker nicht so mag, ist dieses Buch doch lesenswert.Man erf hrt viel Pers nliches ber diese Frau und dar ber, wie sie bestimmte Menschen aus ihrer fr heren Umgebung, die Verantwortung getragen haben, einsch tzt.Sie ist konsequent in ihren Bewertungen, manche nennen das im Zusammenhang mit diesem Buch starrsinnig Da sollte sich aber mancher an die eigene Nase fassen, viele, die von sich behaupten, konsequent zu sein, sind nach meiner Erfahrung selbst einfach nur starrsinnig im negativen Sinne.Dieses Buch tr gt sehr zum Verst ndnis einiger Vorg nge und Abl ufe am Ende der DDR bei, auch wenn die Betrachtung eher etwas subjektiv ausf llt.


  6. says:

    Ich habe ein Buch gekauft und fand es komplett in Ordnung Daf r muss ich keine weiterf hrende Beschreibung liefern Wortanzahlzwingung finde ich hier unpassend